• Einführung in das Arbeitsrecht der bAV

Einführung in das Arbeitsrecht der betrieblichen Altersversorgung

Der Klassiker

Im Rahmen dieses 5-tägigen Seminars werden die Grundlagen und die Besonderheiten des Arbeitsrechts der betrieblichen Altersversorgung erarbeitet. Ausgangspunkt sind die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen der bAV, die im Wesentlichen im Betriebsrentengesetz festgeschrieben sind. Darüber hinaus wird auch auf die nicht im Betriebsrentengesetz geregelten Fachbereiche eingegangen, insbesondere auf die von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze, die bei der Änderung von Versorgungswerken zu berücksichtigen sind.

Themen

Begriff betriebliche Altersversorgung

Versorgungsverhältnis

  • Persönlicher, sachlicher, räumlicher und zeitlicher Geltungsbereich
  • Rechtsbegründungsakte
  • Durchführungswege
    • Unmittelbare Versorgungszusage
    • Unterstützungskasse
    • Pensionskasse
    • Pensionsfonds
    • Direktversicherung
  • Möglichkeiten der Zusagegestaltung
    • Leistungszusage
    • beitragsorientierte Leistungszusage
    • Beitragszusage mit Mindestleistung
    • reine Beitragszusage
    • Leistungsinhalte

Unverfallbarkeit dem Grunde und der Höhe nach

Entgeltumwandlung

Portabilität

  • Abfindung
  • Übertragung
  • Mitnahmeanspruch

Auskunftsansprüche

Vorzeitige Altersleistung

Anpassung gem. § 16 BetrAVG

  • Anpassungsprüfungspflicht
  • Escape-Klauseln

Insolvenzschutz

  • über den PSVaG
  • privatrechtlicher Insolvenzschutz

Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates

  • Mitbestimmungsfreie Entscheidungen des Arbeitgebers
  • Mitbestimmung gem. § 87 BetrVG bei der Leistungsplangestaltung

Änderungen von Versorgungszusagen

  • Änderungsvertrag
  • Änderung mittels Betriebsvereinbarung unter Besitzstandswahrung
  • Widerruf

Betriebsinhaberwechsel

  • Gesellschafterwechsel
  • Einzelrechtsnachfolge
  • Gesamtrechtsnachfolge

Sozialpartnermodell

  • reine Beitragszusage über Tarifvertrag
  • Optionssysteme im Tarifvertrag
  • Einbeziehung nichttarifgebundener Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Das umfassende Format dieses Seminars ermöglicht eine schnelle Einarbeitung insbesondere für solche Personen, die sich erstmals mit diesem Arbeitsgebiet befassen müssen. Das Seminar wird begleitet durch selbst zu erarbeitende Lösungen zu Standardfällen und Praxisbeispielen. Das arbeitsrechtliche Seminar wird ergänzt durch das Seminar im Steuerrecht, da arbeits- und steuerrechtliche Zusammenhänge erkannt werden müssen, will man in der Praxis Entscheidungen treffen oder vorbereiten.

Ihr Plus

Die Teilnehmer werden die von Frau Kisters-Kölkes verfassten Bücher „Arbeitsrechtliche Grundzüge der betrieblichen Altersversorgung“ (Luchterhand Verlag, 9. Auflage) und die aktuelle Textsammlung „Texte zur betrieblichen Altersversorgung“ (Wolters Kluwer Verlag) im Rahmen des Seminars erhalten.

Teilnehmen werden

Mitarbeiter von betrieblichen Personal- und Sozialabteilungen, Nachwuchskräfte im Bereich betrieblicher Versorgungswerke, Betriebs- und Personalräte, Versicherungsvermittler/-makler, Unternehmensberater, Steuerberater, Rechtsanwälte, auch mit geringen Vorkenntnissen des Systems der betrieblichen Altersversorgung

Ihre Referentin

Margret Kisters-Kölkes, Seminar Arbeitsrecht der bAV

Margret Kisters-Kölkes

Rechtsanwältin und Steuerberaterin in Mülheim an der Ruhr. Sie war lange Jahre Leiterin der Rechts- und Steuerabteilung eines namhaften Beratungsunternehmens für betriebliche Altersversorgung. Seit 2002 ist sie ausschließlich freiberuflich tätig. Sie ist auf Beratungen zur betrieblichen Altersversorgung spezialisiert und leitet schon seit Jahren Seminare zur betrieblichen Altersversorgung. Sie ist Mitautorin verschiedener Fachpublikationen.

Teilnehmerstimmen

„Gut strukturierter Ablauf.“

Karin Schröder, EDEKA Minden-Hannover

– 2 umfangreiche Arbeitsbücher als Unterlage während und nach dem Seminar waren sehr hilfreich
– Datum und Dauer des Seminars waren gut
– Die Referentin war äußerst kompetent
– Gute Inhalte und Praxisbezug der Inhalte
– Sehr gute fachliche Tiefe
– Ausdauernde Beantwortung der Fragen

Michael Siegle, Landesbank Baden-Württemberg

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2018-09-18T10:46:33+00:00